Arbeitsbericht

von Maximilian Fuchs

 

Am Anfang, nachdem wir uns auf das Thema 'Ausschluss in Unterricht und Schule' mit besonderem Augenmerk auf die Karzerstrafe geeinigt hatten, meldete ich mich für das Unterthema 'Ausschließende Strafen in der Geschichte'.  Hier sollte ich einen Aufsatz über die Schulstrafen, insbesondere der ausschließenden, verfassen,  der einen kleinen Überblick zu diesen von der Antike bis zur Gegenwart bietet.

Um zumindest mal einen kleinen Einblick in diese Thematik zu bekommen, musste ich mich zunächst gründlich in Büchern und im Internet dazu informieren. Um an die entsprechende Literatur zu kommen, half mir Herr Schebler dankenswerterweise, indem er zum einen Bücher aus der Bücherei und seiner eigenen Bibliothek an mich verlieh, mir später aber auch noch Links zu Webseiten mitteilte, die diese Thematik behandeln. Besonders bei meiner Arbeit geholfen hat mir das Buch 'Vom Opfer zum Täter? Gewalt in Schule und Erziehung von den Sumerern bis zur Gegenwart' von Uwe Krebs und Johanna Forster.

Am Anfang des Arbeitens habe ich mit dem Lesen und Verstehen der Fachliteratur einige Probleme gehabt, da diese ja im Vergleich zur üblichen Alltagsliteratur, an die ich gewöhnt bin, äußerst komplex ist, so sind beispielsweise sehr lange Satzgefüge eingebaut. Erschwerend kam beim Lesen des eben schon genannten Buches 'Vom Opfer zum Täter' hinzu, dass kleinere Absätze auch auf Englisch geschrieben waren, die ich aber wegen meiner dafür mangelhaften Englischkenntnisse einfach übersprungen habe.

Auch beim Zusammensuchen der einzelnen Zitate stieß ich auf Hürden. Diese waren in dem genannten Buch über ganze Kapitel verteilt. Hauptsächlich ging es hier nämlich um Strafen durch Einsatz von körperlicher Gewalt. Nur hin und wieder waren Einschübe zu finden, die mein eigentliches Thema betrafen, die ausschließenden Strafen in der Geschichte. Insgesamt war zu Strafen mit Ausschluss in den ausgeliehenen Büchern nur sehr wenig zu finden.

Deshalb musste ich zur Recherche auch noch Informationen aus dem Internet hinzuziehen. Sehr geholfen haben mir dabei auch die Links von Herr Schebler. Bei meiner eigenen Suche nach Informationen ist mir jedoch auch noch ein Plagiat untergekommen: Auf der Seite http://www.adel-genealogie.de/Antike2.html habe ich die Stelle "Gewalttäter wurden öffentlich geprügelt, das erste Vergehen nach der dritten Prügelstrafe hatte die Exmatrikulation zur Folge." gefunden. Da an dieser Stelle keine Hinweise auf Zitate standen, habe ich noch speziell nach diesem Satz gesucht. Auf einer Seite  von Google-Books bin ich dann auf exakt den selben Satz gestoßen. Das war in dem Buch „Zeitenwende. Aufsätze zur Spätantike“ von Alexander Demandt. Weil ich diesem Buch mehr getraut habe als einer Internetseite, die keinen seriösen Eindruck bei mir hinterlassen hat und auch keine entsprechenden Fußnoten angeführt hat, habe ich schließlich daraus zitiert.

Nachdem ich die verschiedenen Informationen erst einmal gesammelt hatte, ging das Schreiben meines Aufsatzes eigentlich recht flüssig von der Hand. Zur Korrektur habe ich meinen Text Herr Schebler und meiner Deutschlehrerin gegeben.

Da ich bis dahin aber nur auf die Mazedonier, Ägypter, Griechen und Römer eingegangen war, empfahl mir Herr Schebler, meinen Aufsatz noch zu erweitern und zusätzlich ausschließende Strafen aus dem Mittelalter bis zur Gegenwart noch aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch schon Anfang bis Mitte Februar und zusätzlich kam auch noch der Aufbau und die Gestaltung unserer Webseite auf mich hinzu, weshalb ich es nur noch geschafft habe, das Mittelalter und das 18. Jahrhundert mit einzubeziehen.

Die Erstellung dieser Webseite war mein zweiter Schwerpunkt bei diesem Projekt. Hier musste ich mit Hilfe der Software Adobe Muse CC, in die ich mich während einer der takeoff-Treffen eingearbeitet hatte, die verschiedenen schon entstandenen einzelnen Text zu einem großen Gesamtwerk zusammenfügen. Dazu traf ich mich in den Winterferien mit Herrn Schebler, um mit ihm das Layout der einzelnen Seiten zu besprechen und die ersten Aufsätze schon exemplarisch einzufügen. Doch nach diesem Treffen hatte ich noch den größten Teil der Arbeit vor mir: Ich musste beinahe noch alle Seiten einfügen. Zusätzlich kamen noch ständig von den verschiedenen anderen Mitgliedern aus unserer Gruppe Korrekturen und Änderungen an deren Texten, sodass ich bis zum letzten Abend meine gesamte Freizeit für die Überarbeitungen investieren musste.

Mit der Fertigstellung dieser Webseite glaube ich aber, dass sich die gesamte Arbeit nun ausbezahlt macht. Insgesamt war es eine äußerst lehrreiche Erfahrung, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. So habe ich erfahren, dass das Gefühl, das wir bei der Auswahl des Themas hatten, viel Zeit bis zur Abgabe dieses Projektes zu haben trügerisch war und ich somit erst viel zu spät angefangen habe, mit Hochdruck an meinem Thema zu arbeiten. Dadurch habe ich allerdings erfahren, dass für ein solches Projekt einen gute Zeiteinteilung und möglichst frühes Einsteigen in die Arbeit nötig ist.

 

 

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