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Das Bild zeigt einen fünfzackigen Stern, ein sogenanntes Pentagramm, das in einem Zug ohne Absetzen des Stiftes gezeichnet wird.

Das Pentagramm (aus dem Griechischen: 'pentágrammo': mit fünf Linien), das aus der altgriechischen Mythologie stammt, ist seit Jahrtausenden in Gebrauch und hat in dieser Zeit sehr viele unterschiedliche Bedeutungen und Verwendungen erfahren. Im und nach dem Mittelalter stand es im Sinne der katholischen Kirche als Zeichen für die Abwehr von Dämonen und Ähnlichem, generell auch dafür, Böses fernzuhalten und Gutes herbeizuholen. Zudem wurde es als Symbol für Leben und Gesundheit verwendet. Heute wird das Pentagramm oft mit Esoterik und Magie verbunden; die Verwendungen sind allerdings immer noch ambivalent: Bei den Wiccas (den neuen Hexen) ist es beispielsweise ein Schutzsymbol, während es bei den Satanisten als Bild für den Teufel gebraucht wird. [1]

Unter dem Pentagramm kann man den Namen Jakob Waldleitner entziffern, der auch 'Waldleutner' genannt wurde.

Er war Sohn eines Kutschers in Eichstätt. In den Catalogi Studiosorum, den jährlich angelegten Schülerverzeichnissen, lässt sich sein Name erstmals 1763 verifizieren. Waldleitner war von mittelmäßiger Begabung ('inter mediocres') und wurde 1775 zum Priester geweiht.

 

 

[1] Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften/ Literaturtheorien im Netz, Alles zum Teufel, Zeichen des Teufels, Pentagramm bzw. Fünfeck: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/littheo/teufel/zeichen/pentagramm.html,  Das Pentagramm: http://www.pater-zacharias.de/downloads/esoterik/Das_Pentagram.pdf

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